Faktencheck alleIm Wahlkampf wird bekanntlich zugespitzt und übertrieben. Was sich aber vor allem die FDP in diesem Jahr leistet und sich auf die Fahnen schreibt, ist eher schon unglaublich.

Hier ein kurzer Faktencheck:

 

  • Wer die Grünen wählt, macht die Umgehungsstraße zwischen Erwitte und Bad Westernkotten wahrscheinlicher. – Jeder Bürger sollte wissen, dass insbesondere die Familie Reimann aus Weckinghausen in der BI Stirpe äußerst aktiv ist im Kampf gegen die Westumgehung. Und aus der Familie Reimann sind mehrere Personen im grünen Team.

  • Die Grünen plakatieren als einzige an Straßenlampen mit Papptafeln und Kabelbindern. In der Stadt Erwitte gibt es die Übereinkunft, nur auf den aufgestellte Plakattafeln und den (kostenpflichtigen) Tafeln entlang der großen Straßen zu werben: Alle halten sich dran, die Grünen, angeblich doch so umweltbewusst, leider nicht.

  • Die FDP schreibt sich alles auf die Fahnen! Beispiel 1: Lehrschwimmbecken. Über Jahre war die FDP gegen eine Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Bad Westernkotten, sie bevorzugte einen Neubau im Stadtteil Erwitte. Und jetzt, wo die Sanierung läuft, will die FDP plötzlich das Ganze in den Stil gestoßen haben. Man könnte es dreist nennen!

  • Die FDP schreibt sich alles auf die Fahnen! Weitere Beispiele: Die Verbesserung der Kindergartensituation im Kirchspiel Horn, das Bürgerzentrum in Horn, den geplanten Kunstrasenplatz in Erwitte uvm. Der aufmerksame Leser und viele unmittelbar Beteiligte merken schnell, wer arbeitet und sich einsetzt und wer nur „abkupfert“. Leider distanziert sich auch der FDP-Bürgermeisterkandidat nicht von diesen Behauptungen.

  • Die FDP sieht unser städtisches Gymnasium Erwitte (SGE) durch den möglichen Ausbau der Sekundarschule zur Gesamtschule mit Abitur bedroht. - Unser Gymnasium ist stark genug, eine solche Konkurrenz aushalten! Im Gegenteil: Konkurrenz belebt das Geschäft. Sonst ist die FDP immer Hüterin des freien Wettbewerbs, hier geht es aber wohl eher darum, aus ideologischen Gründen die Sekundarschule scheitern zu lassen.

  • Die BG hat sich zu Anfang auch für Bauplätze im Bereich des Wäldchens an der alten Kläranlage in Bad Westernkotten ausgesprochen. Lesen Sie es im Patriot vom 7.2.2019 nach! Aber als sich dann im Heilbad eine Unterschriftenaktion anbahnte, ist man schnell umgeschwenkt.

  • CDU setzt sich für Bauplätze ein. Im Gegenteil: In den Planungsausschuss-Sitzungen der letzten Monate zeigte sich die CDU in Sachen „Großes Baugebiet zwischen Erwitte und Bad Westernkotten“ immer äußerst zerstritten. Wären SPD und in diesem Fall FDP – und drei CDU-Ratsmitglieder - nicht gewesen, wäre die weitere Siedlungsentwicklung Erwittes im letzten Jahr zum Stillstand gekommen.

  • FDP-Bürgermeisterkandidat ein Bürgermeister „für alle“? – In keinem Punkt unterscheidet sich die Position des Kandidaten von den Aussagen der FDP. Und selbst der Flyer des Kandidaten läuft presserechtlich unter „FDP Erwitte. Zedernweg 19“. Da kann man sich sicher sein: Der Kandidat ist lediglich der verlängerte Arm von Christof Rasche. Und das kann der Stadt nicht guttun.

  • FDP-Bürgermeisterkandidat lädt Bürger in die „Geige“ ein. – Diese Aussage stimmt. Aber sie macht auch etwas deutlich: Die Bürger müssen sich auf den Weg machen, um vom FDP-Kandidaten etwas zu hören. Bei Hendrik Henneböhl, dem gemeinsamen Kandidaten von SPD, CDU und BG ist das anders: Er geht auf die Leute zu, macht flächendeckend Hausbesuche und zeigt Präsenz. Auch an solchen Dingen werden Unterschiede deutlich.
   
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