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Hennedamm 2017 klIm Rahmen einer Klausurtagung am Hennesee hat sich jetzt die SPD-Fraktion Erwitte mit der Weiterentwicklung des Schlossgeländes und des Schlossparkes und der weiteren Umgebung beschäftigt. „Erwitte hat hier so viel zu bieten, das sind unsere Schokoladenseiten. Aber sie werden nicht angemessen präsentiert und entfaltet“, so die SPD. Nach Kenntnis der SPD ist die 20-jährige Zweckbindung für das Schlossgelände (ehemaliges Kasernengelände) im Jahr 2016 abgelaufen. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten zur geordneten und gezielten Weiterentwicklung dieses städtebaulichen Kleinods unter Einbeziehung des unmittelbar nördlich angrenzenden Stadtparks und der südlich angrenzenden Altstadt.

 

Zahlreiche Ideen wurden bereits gesammelt. So schlägt die SPD eine Neuordnung des Wegenetzes und der Stellplatzflächen und die Anlegung eines ca. 1 Meter breiten befestigten Streifens auf allen Wegen des Stadtparks, insbesondere auch für Rollstuhlfahrer und zur Nutzung der Wege bei feuchtem Wetter und nach Regenfällen, vor („wie ein Schlosspark gestalten“). Weitere Anregungen: Einheitliche Beschriftung aller Sehenswürdigkeiten in der Altstadt, auf dem Schlossgelände und im Schlosspark, Instandsetzungsarbeiten an diversen Wegen und ggf. Öffnung der Wehrgänge. Angeregt wird auch eine Verzahnung mit den Überlegungen zur Entwicklung des zentralen Versorgungsbereichs. Auch sollte eine Förderung, etwa durch LEADER, ILEK oder durch Städtebaufördermittel, frühzeitig geprüft werden. Die Einbeziehung der Bürgerschaft, insbesondere des Bürger- und Vereinsrings, hält die SPD für selbstverständlich.

Einen breiten Raum nahm auch die Vorbereitung der Landtagswahl am 14. Mai und der Bundestagswahl am 24.September ein. Als engagierter Gesprächspartner stand hierfür der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Hellmich zur Verfügung. Hellmich informierte darüber, wie sehr die Nominierung von Martin Schulz alle Teile der SPD mobilisiert hat. Auch vor Ort sind erste Parteieintritte zu verzeichnen. Hellmich konkret: „Wir müssen als SPD, wie schon oft in der Geschichte, dafür sorgen, dass der Zusammenhalt in unserem Land gesichert bleibt. Deshalb müssen wir uns nicht zuletzt um Steuergerechtigkeit und angemessene Arbeitsplätze kümmern. Jeder muss vom Lohn für seine Arbeit gut leben können. Und nur ein starker Staat kann gut für die Sicherheit seiner Bürger sorgen.“ Er sprach sich für die Aufhebung des Kooperationsverbotes aus, so dass auch Bundesmittel in Schule und Bildung fließen könnten, und regte die Bildung gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften an. Die Fraktion will diesen Gedanken in der kommenden Fraktionssitzung weiter erörtern.

Weitere Themen der Klausurtagung waren neben den Ortsumgehungen, der Hellweghalle u.a. die Bauleitplanung. „Hier haben wir mit unseren Anträgen Schwung in die Angelegenheit gebracht, so dass es jetzt nicht nur in Erwitte und Bad Westernkotten, sondern auch in Horn und Stirpe weitergeht. Jetzt müssen noch die Vergabekriterien überarbeitet werden.“ Fraktionsvorsitzender Wolfgang Marcus und Parteivorsitzende Ulrike Schwarz zogen nach dem Wochenende ein positives Resümee: „Die Tagung hat uns wirklich weitergebracht. Aber ganz klar ist auch: Wir brauchen noch mehr engagierte Mitstreiter, um all die Ziele und Maßnahmen umzusetzen.“

   
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