Kontakt  

   

Facebook  

   
   

Marlies Zementwerke klAm Freitag, 21.4., besuchte die Landtagsabgeordnete der SPD, Marlies Stotz, das Zementwerk Spenner. Gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Marcus ging es im Gespräch mit Frau Dr. Spenner und den Betriebsratsvorsitzenden aller vier Erwitter Zementwerke im Spenner-Forum vor allem um die Zukunftssicherheit der Zementindustrie, die in Erwitte etwa 600 direkte Arbeitsplätze stellt.


Weitere Themen waren der Umweltschutz, der transparente Umgang mit Störfällen, die Gesundheit der Bevölkerung, das Heilbad Westernkotten in der Nähe der Werke und die Erwitter Senke. Deutlich schilderten Geschäftsführung und Betriebsräte,dass die Genehmigungsverfahren für den Rohstoffabbau immer umfangreicher würden. Kritisiert wurde zudem, dass die zuständigen Genehmigungsbehörden die bestehenden Gesetze (Landesentwicklungsplan, Regionalplan, Rohstoffsicherungskonzept) unterschiedlich auslegen. So hätte die Bezirksregierung Arnsberg allein 53 harte, weiche und sonstige Kriterien aufgelistet, die etwa bei Steinbrucherweiterungen geprüft werden müssten.

Marlies Stotz sicherte eine zeitnahe Überprüfung zu und machte deutlich, dass das ebenfalls befasste Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk die Sorgen der Zementindustrie sehr ernst nehme und alles dafür tun werde, dass es zu keinen erheblichen Erschwernissen und Unsicherheiten für Abgrabungsbetriebe komme. Dabei kam auch die Rolle des LANUV (Landesamt für Natur- und Umweltschutz) zur Sprache. Frau Dr. Spenner erläuterte die umfangreichen Maßnahmen zum Naturschutz, die die Zementwerke bereits heute unternehmen, und ging auch auf Maßnahmen ein, mögliche negative Auswirkungen auf die benachbarte Wohnbebauung so gering wie möglich zu halten- Die Betriebsräte und SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Marcus machten deutlich, dass ein regelmäßiger Informations- und Meinungsaustausch auf Stadtebene dem Verhältnis zwischen Politik und Zementwerken sehr dienlich wären. Hier will man in den nächsten Wochen konkreter werden. Stotz und Marcus waren erfreut über den engen Schulterschluss zwischen der Geschäftsführung und den Betriebsräten und lobten auch, dass die 4 Zementwerke unter anderem beim Abtragen von Steinbruchaußenwänden geeinigt hätten, so dass keine sog. Rippen mehr stehen bleiben, vielmehr zukünftig eine einheitliche Senke mit viel Gestaltungspotenzial im Rahmen der Rekultivierung entstehen.

   
Copyright © SPD Erwitte 2014 - 2017
Alle Rechte vorbehalten