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Zur Analyse der verlorenen Landtagswahl trafen sich jetzt die Mitglieder der SPD Erwitte unter der Leitung von Ulrike Schwarz und Wolfgang Marcus. Eindeutig wurde analysiert, dass die Erfolge der Landesregierung, etwa bei der Arbeitsmarktpolitik, der Steuergerechtigkeit und den kommunalen Finanzen, nicht konsequent und offensiv kommuniziert wurden, sondern dass man sich häufig die Themen von der Opposition aufzwingen lassen habe.

Gleichwohl seien in manchen Politikfeldern auch deutliche Fehler gemacht worden, so im Bereich der Schulpolitik (Inklusion mit der Brechstange“) und etwa im Bereich der Landesplanung, wo es jetzt um einen Abbau der bürokratischen Hemmnisse gehen müsse. Nicht deutlich genug habe man sich auch von manchen Positionen der Grünen abgesetzt. „Man hatte manchmal den Eindruck, dass der Schwanz mit dem Hund gewackelt hat“, wird ein SPD-Vertreter zitiert.

Eindeutig raten die Sozialdemokraten aus Erwitte der neuen Landtagsfraktion dazu, jetzt in die Opposition zu gehen. „Das ist der klare Wählerauftrag, und den haben wir zu respektieren. – Und jetzt sollen die anderen zeigen, ob sie nach vollmundigen Ankündigungen jetzt auch in der Lage sind, unser Land wirklich nach vorn zu bringen.“

Es gelte jetzt, die Oppositionsarbeit anzunehmen und die neue Regierung kritisch-konstruktiv zu begleiten. „Das kann jetzt – etwa aus Trotz – nicht Fundamentalopposition sein. An erster Stelle muss immer das Wohl unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger und erst an zweiter Stelle das Wohl der Partei stehen“, so Wolfgang Marcus. So könne es wahrscheinlich nur gemeinsam und parteiübergreifend gelingen, Erwitte vom krank machenden Durchgangsverkehr zu befreien.

Für die Bundestagswahl am 24. September 2017 werde es natürlich jetzt deutlich schwerer, hatte man sich doch Schwung aus den Landtagswahlen erwartet. Dennoch sei die Bundestagswahl noch lange nicht verloren. „Es gibt viele Leute, die mit dem Merkel’schen ‚Weiter so‘, und ihrer oft als langweilig empfundenen Politik nicht mehr zufrieden sind, die sich nach einem neuen Aufbruch und einem neuen Politikstil sehnen und die insbesondere mehr soziale Gerechtigkeit wünschen. Der Armutsbericht beschreibt eine immer größere soziale Kluft in Deutschland. Immer mehr Menschen brauchen mehrere Jobs, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, müssen mit kleinsten Renten auskommen, oder können erst spät eine Familie gründen, weil sie immer nur Zeitarbeitsverträge bekommen. Da muss die SPD ansetzen. Und dies mit klaren und konkreten Inhalten.“

Fazit der heimischen Sozialdemokraten: „Die SPD wird in Nordrhein-Westfalen aber auch in Deutschland weiterhin gebraucht. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten. Aber wir brauchen auch neue Leute, die sich in der SPD Erwitte für unsere Stadt und unser Land engagieren.“

   
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