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Herr Bürgermeister Wessel

Ihre Aussagen zur Planung der B1n und zur Planung der Ostumgehung, die sie am 4. Juli im Hellweg-Radio gemacht haben, sind für die SPD-Fraktion unfassbar. Ich werfe Ihnen hiermit einen mindestens dreifachen Vertrauensbruch vor.

 

  1. Wir hatten nach der Berlinfahrt im letzten Herbst verabredet, alle weiteren Schritte gemeinsam zu tun und zwischen den Fraktionen abzustimmen, um in Düsseldorf und Berlin mit einer Stimme aufzutreten. - Nichts davon ist bei ihnen übrig geblieben! Wieder ein Alleingang! Wieder einmal keine Abstimmung mit den anderen Fraktionen! Wieder einmal wird erst die Presse informiert und dann bekommen die anderen Fraktionen die Infos über die Presse! Das nennen wir Vertrauensbruch! So nicht, Herr Bürgermeister Wessel!

  2. Und dann Ihre Äußerungen zur Ostumgehung und zu Bad Westernkotten, ich zitiere Ihre wörtliche Rede: „Und in dem Kontext soll auch von der Umgehungsstraße (B1n) eine Verbindung zur B55n, allerdings außerhalb der Stadt Erwitte, dann geschaffen werden. Dann fügt die Redakteurin ein: Bürgermeister Wessel weiß jetzt schon: Die Kurort-Bewohner werden nicht begeistert sein. Dann wieder Zitat Wessel: Natürlich werden die uns ins Gesicht springen. Eine kreisangehörige Kommune hat dazu nichts zu sagen, das entscheiden andere.“ - Mit dieser unfassbaren Äußerung verraten sie nicht nur die vielen Bewohner von Bad Westernkotten und letztlich die Interessen des Kurortes. Nein, Sie vergessen schlicht und ergreifend die vielen Menschen in der Kernstadt, die sich alle gemeinsam zur BIGO zusammengeschlossen haben. Anscheinend besteht für Sie die BIGO nur aus den bösen Westernköttern, die dann auch noch – ich zitiere – „außerhalb der Stadt Erwitte“ leben! Oder wollen Sie Erwitte und Bad Westernkotten auseinanderdividieren, Herr Wessel? – Das wird Ihnen nicht gelingen. Gemeinsam werden wir alles tun, die Osttangente zu verhindern, auch gegen den Bürgermeister! Und wir werden Erfolg haben. - Wir nennen Ihre Worte einen Vertrauensbruch! Und wir sind gespannt, wie der Neu-MdL Jörg Blöming sich dazu verhält

  3. Und ein dritter Vertrauensbruch besteht darin, dass Sie den Einfluss unserer Kommune gleich Null setzen. Wofür brauchen wir noch einen Projektbeirat, wenn Sie formulieren: Eine kreisangehörige Kommune hat dazu nichts zu sagen, das entscheiden andere? Herr Wessel, was soll die Bevölkerung von so einem Bürgermeister halten, der kampflos akzeptiert, dass andere uns eine Straße aufdrücken wollen, die wir alle nicht haben wollen? - Ich sage es Ihnen: Nicht viel! – So ein Bürgermeister hat viel Vertrauen verspielt. So nicht, Herr Wessel!

Abschließend: Viele Menschen aus unserer Stadt haben bei Ihrer Wahl viel Vertrauen in Sie gesetzt. Dieses Vertrauen haben Sie leichtfertig und zu großen Teilen verspielt. Statt Vertrauen herrscht nun Misstrauen! Das macht die Arbeit bei uns im Rat nicht leichter! – Leider!

 

Mitschnitt Hellwegradio:
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