
Zahlreiche Genossinnen und Genossen folgten der Einladung zum Stadtparteitag 2026 der SPD Stadt Erwitte und sorgten für einen gut gefüllten Saal sowie eine engagierte, konstruktive Atmosphäre.
Den Parteitag eröffnete der Vorsitzende Bernd Kirchhoff. In seiner Begrüßung hieß er die Mitglieder sowie die Ehrengäste herzlich willkommen. Besonders begrüßte er die neue Geschäftsführerin des SPD-Kreisverbands Soest, Anna Lena Brandt, die die Gelegenheit nutzte, sich persönlich vorzustellen. In ihrer kurzen Ansprache betonte sie die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Ortsverein und Kreisverband und unterstrich ihren Anspruch, die örtlichen Gliederungen aktiv zu unterstützen.
Rückblick auf ein bewegtes Jahr
Im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichts stand der politische Rückblick auf das vergangene Jahr. Vorsitzender Kirchhoff ging ausführlich auf die Kommunalwahl ein, analysierte die Ergebnisse und dankte allen Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz im Wahlkampf. Trotz mancher Herausforderungen habe die SPD Stadt Erwitte Geschlossenheit und Präsenz gezeigt.
Zugleich richtete er den Blick nach vorne: Für das kommende Jahr kündigte er eine stärkere thematische Schwerpunktsetzung, eine intensivere Mitgliederbeteiligung sowie neue Veranstaltungsformate an, um Bürgerinnen und Bürger noch direkter anzusprechen.
Solide Finanzen bescheinigt
Krankheitsbedingt konnte Kassierer Rolf Reen nicht am Parteitag teilnehmen. Vorsitzender Kirchhoff übernahm daher die Vorstellung der Zahlen des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2025. Er informierte transparent über Einnahmen, Ausgaben und die finanzielle Gesamtsituation des Ortsvereins .
Die Kassenprüfer bestätigten im Anschluss eine einwandfreie und tadellose Kassenführung. Der Vorstand wurde entsprechend entlastet.
Bericht aus der Fraktion
Der Fraktionsvorsitzende Martin Niehaus berichtete ausführlich über die Arbeit der SPD-Fraktion im Stadtrat. Im Mittelpunkt standen kommunalpolitische Themen wie Stadtentwicklung, soziale Infrastruktur und finanzielle Stabilität. Niehaus betonte die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion sowie mit anderen demokratischen Kräften im Rat.
Satzungsänderung beschlossen
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Anpassung der Ortsvereinssatzung. Die vorgeschlagenen Änderungen wurden erläutert, diskutiert und schließlich von der Versammlung beschlossen. Ziel der Anpassung ist es, die organisatorischen Abläufe zu modernisieren und die Parteiarbeit noch effizienter zu gestalten.
Ehrungen für langjähriges Engagement
Ein besonderer Moment des Parteitags waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Jürgen Ponezl geehrt. In einer kurzen Laudatio würdigte der Vorsitzende sein langjähriges Engagement und seine Verbundenheit mit den sozialdemokratischen Werten.
Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Martin Niehaus: Aus den Händen des Vorsitzenden Bernd Kirchhoff und der Kreisgeschäftsführerin Anna Lena Brandt nahm er den Ehrenbrief der SPD entgegen. Damit wurde sein langjähriger, engagierter Einsatz in Partei und Fraktion gewürdigt. Die Versammlung dankte ihm mit langanhaltendem Applaus.
80 Jahre SPD – Planungen laufen auf Hochtouren
Einen Ausblick auf ein besonderes Ereignis in diesem Jahr gab die Planungsgruppe für das 80-jährige Jubiläum der SPD Stadt Erwitte. Die Mitglieder der Planungsgruppe – Yasmin Villani, Yvonne Maigler und Michaela Mehlich – informierten die Versammlung über den aktuellen Stand der Vorbereitungen.
Das Jubiläum findet am 27. Juni 2026 ab 11 Uhr in den Räumlichkeiten der AWO-Begegnungsstätte in Erwitte statt. Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm mit Rückblicken auf acht Jahrzehnte sozialdemokratischer Arbeit vor Ort, Grußworten sowie Raum für Begegnung und Austausch. Die Mitglieder zeigten sich erfreut über den bisherigen Planungsstand und riefen zur zahlreichen Teilnahme auf.
Geschlossen in die Zukunft
Der Stadtparteitag 2026 zeigte eine geschlossene und arbeitsfähige SPD Stadt Erwitte. Mit klaren inhaltlichen Zielen, solider finanzieller Basis und engagierten Mitgliedern blickt der Ortsverein zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben.